Wilhelm Conrad Röntgen
Entdecker der Röntgenstrahlen,
erster Nobelpreis in Physik

Durchleuchtung

Die Durchleuchtungsdiagnostik beruht auf dem gleichen Prinzip wie die konventionelle Röntgendiagnostik.

Prinzipdarstellung der Durchleuchtung

Bei einer Röntgendurchleuchtung wird die aus dem Körper austretende Strahlung mittels einem Bildverstärker auf einem Fernsehmonitor als bewegtes Bild dargestellt, mit dessen Hilfe der Arzt funktionelle Abläufe im Körper kontinuierlich darstellen und beurteilen kann. So können neben der statischen Information über das durchleuchtete Gewebe vor allem dynamische Vorgänge im Körper sichtbar gemacht werden. Hierbei ist die Zusammenarbeit mit dem Patienten besonders wichtig.

Auffällige Befunde können schrittweise herausgearbeitet werden, wobei der Patient durch die Beschreibung der Art, den Ort oder die Provozierbarkeit seiner Beschwerden dem Untersucher wertvolle Informationen geben kann.

Bei Durchleuchtung wird in einigen Fällen Kontrastmittel oral / rektal oder intravenös verabreicht.

Typische Anwendungsfälle der Durchleuchtungsdiagnostik sind:

  • Speicheldrüsendarstellung (Sialographie)
  • Halsweichteile mit Breischluck
  • Speiseröhre (Ösophagus)
  • Magen/Zwölffingerdarm (Duodenum)
  • Dickdarm (Colondoppelkontrast)
  • Venendarstellung (Phlebographie)