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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
Um Ihnen den Aufenthalt in unserer Praxis so angenehm wie möglich zu gestalten, möchten wir Sie im Vorfeld über einige Untersuchungsabläufe informieren.
Unser Bestreben ist es, Ihr Vertrauen und Ihre Zufriedenheit über den Weg der Information und Betreuung zu erlangen und zu bestätigen.
Bitte denken Sie daran für eine Untersuchung folgende Unterlagen mitzubringen:
- Überweisungsschein von Ihrem überweisenden Arzt oder Überweisungsrezept für Privatpatienten
- Krankenversichertenkarte
- Bereits vorhandene Röntgen- CT-oder MRT- Aufnahmen
Um Wartezeiten für Sie noch weiter zu verkürzen, bitten wir Sie den Patientenfragebogen bei Ihrem Erstbesuch bereits ausgefüllt mitzubringen.
Wenn Sie bereits im Besitz eines Röntgenpasses sind, so bitten wir Sie, diesen zu Ihrem Termin mitzubringen. Für den Fall, dass Sie noch keinen Röntgenpass besitzen, werden wir Ihnen gerne einen ausstellen.
Untersuchungsabläufe
Um Ihnen einen Einblick zu geben, haben wir die wesentlichen Untersuchungsabläufe kurz beschrieben.
1. Röntgen:
Indikation
Erkrankungen der Lunge und des Herzens (z.B. Lungenentzündung, Tumor, Fibrose), Erkrankungen der Bauchregion (z.B. Gallensteine) und des Urogenitaltraktes (z.B. Nierensteine und Nierentumore), Erkrankungen des Skelettsystems (z.B. Knochenbrüche, Entzündungen, Tumore).
Ablauf der Untersuchung:
Für eine normale Röntgenuntersuchung ist keine Vorbereitung nötig. Die Aufnahme selbst dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Bitte bringen Sie Voraufnahmen mit. Sollten Sie zu einer Kontrastmittel-Untersuchung (z.B. Magen-oder Dickdarmuntersuchung) angemeldet sein, erkundigen Sie sich bitte unter unserer Tel.-Nr. 0561 104188 nach der speziellen Vorbereitung.
2. Mammographie:
Indikation:
Sämtliche Veränderungen der Brust, ein Tumor soll ausgeschlossen werden.
Ablauf der Untersuchung:
Die Mammographie wird normalerweise am 6. bis 17. Tag nach der Periode durchgeführt, da das Brustgewebe in diesem Zeitraum am besten zu beurteilen ist. Wenn Sie keine Periode mehr haben, spielt der Untersuchungszeitraum keine Rolle.
Die Röntgenaufnahme der Brust (konventional oder digital) müssen unter Druck der Brust durchgeführt werden. Der Druck führt zu einer geringeren Schichtdicke des zu durchstrahlenden Gewebes und somit zu einer besseren Bildqualität bei geringerer Strahlenexposition der Brust. Eine automatische Kompressionsabschaltung sorgt dafür, dass die Kompression der Brust in einem erträglichen Rahmen erfolgt. In der Regel werden von jeder Seite zwei Aufnahmen angefertigt
3. Ultraschall (Sonographie):
Indikation:
Das Spektrum ist breit gefächert. Das Hauptgebiet sind Erkrankungen der Oberbauchorgane (Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren). Unverzichtbar ist der Ultraschall in der Halsdiagnostik (besonders: Schilddrüse, Lymphknoten) und Brustdiagnostik (Mamma).
Ablauf der Untersuchung:
4. Computertomographie (CT):
Indikation:
Diagnostische Untersuchungen mit Schwerpunkt Kopf (z.B. Hirntumore, Schlaganfall, Entzündungen, Hirnblutungen), Lungen (z.B. Tumore, Entzündungen), Bauchdiagnostik, (z.B. Lebertumore, Gallenblasenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Nierentumore, Tumore im kleinen Becken), Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenvorfall), Knochen (Knochenbruch, Tumore), CT-gesteuerte Schmerzbehandlung, Knochendichte-Messung.
Ablauf der Untersuchung:
Vor den Untersuchungen des Abdomens erhalten Sie von unseren Mitarbeitern einen Becher mit Kontrastmittel zum Trinken.Dadurch wird eine bessere Abgrenzung der Darmstrukturen erreicht. Bei vielen CT-Untersuchungen ist die intravenöse Verabreichung eines jodhaltigen Kontrastmittels nötig.
5. Kernspintomographie (MRT):
Indikation:
Einen Schwerpunkt bilden Erkrankungen des Kopfes sowie der gesamten Wirbelsäule und des Bewegungsapparates (Gelenke, Sehnen, Muskeln). Zusätzlich werden Untersuchungen des Brust- und Bauchraumes durchgeführt. Die Untersuchungen der größeren Brust- und Bauchgefäße erspart Ihnen in den meisten Fällen die herkömmliche Röntgengefäßdarstellung mit Katheter (Röntgenangiographie).
Ablauf der Untersuchung:
Vor der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände (z.B. Uhr, Schmuck, Checkkarte, Handy) ablegen, da sie die Untersuchungsqualität beeinträchtigen oder durch das Magnetfeld selbst beschädigt werden können.
Die Untersuchung im Kernspintomographen dauert ca. 20 - 40 Minuten. In der Regel wird sie im Liegen durchgeführt, selten auch in Bauch- oder Seitenlage. Falls Sie unter Platzangst leiden, sprechen Sie uns bitte vorher darauf an, da es die Möglichkeit gibt, Ihnen ein Beruhigungsmittel zu geben. Manche Krankheitsbilder erfordern die Injektion eines speziellen MRT-Kontrastmittels, um Befunde besser beurteilen zu können. Dieses ist in der Regel sehr gut verträglich. Während der Untersuchung hören Sie laute Klopfgeräusche, die durch schnell schaltende Elektromagnete verursacht werden.
Wichtig: Falls Sie ein Beruhigungsmittel brauchen, dürfen Sie nach der Untersuchung kein KFZ mehr führen. In diesem Falle bitten wir Sie darum, entweder eine Begleitperson mitzubringen, oder sich anschließend ein Taxi zu nehmen.
6. Nuklearmedizin (NUK):
Indikationen:
Schilddrüsenerkrankungen, Lungenfunktionsprüfung (Lungenembolie), Nierenfunktionsprüfung, Prüfung des Knochenstoffwechsels.
Behandlungsablauf:
Eine sehr geringe Menge einer radioaktiven Substanz wird in eine Armvene injiziert. Der leicht radioaktive Stoff reichert sich in dem zu untersuchenden Organ/Gewebe an und sendet Strahlen aus, die von einem Detektor aufgenommen werden. Über einen Computer wird aus den aufgenommenen Strahlen ein zweidimensionales Bild hergestellt.
Eine nuklearmedizinische Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Überempfindlichkeitsreaktionen sind nicht zu befürchten.
Kontrastmittelvergabe:
Bei der Computertomographie (CT), Kernspintomographie, Nieren- und Galleröntgenuntersuchung ist es für manche Fragestellungen notwendig, zur besseren Erkennung von Erkrankung, Kontrastmittel zu verabreichen. Es kann in seltenen Fällen zu Unverträglichkeit kommen, die teils von selbst abklingen, teils einer medikamentösen Behandlung bedürfen.
Um das Risiko möglichst gering zu halten, bitten wir Sie uns im Vorfeld folgende Fragen zu beantworten:
- Besteht eine Allergie (z.B. Heuschnupfen), Überempfindlichkeit gegen Medikamente (insbesondere Jod), Nahrungsmittel oder Pflaster?
- Sind bei früheren Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel Kreislaufreaktionen oder Juckreiz aufgetreten?
- Ist Ihnen bekannt, dass Sie eine Überfunktion der Schilddrüse haben oder deswegen behandelt wurden?
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